Die MIKI-Forscherin Luisa Mejia hatte die Ehre, am Doktorandenseminar im Rahmen des Carlos V European Award – European Disability Forum teilzunehmen, das vom 16. bis 18. Dezember 2025 im historischen Königlichen Kloster Santa María de Guadalupe in Extremadura stattfand.
Zusammen mit neun weiteren Forschern wurde Luisa mit dem Doktorandenpreis des Carlos-V.-Preises ausgezeichnet. Diese Auszeichnung brachte Doktoranden von Universitäten aus ganz Europa zu dem Seminar mit dem Titel „Vereint in Vielfalt: Der Einfluss der Europäischen Union auf das Leben von Menschen mit Behinderungen” zusammen.
Diese Veranstaltung wurde von der renommierten Stiftung der Europäischen und Iberoamerikanischen Akademie Yuste organisiert und bot eine Plattform für den generationsübergreifenden und interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Europa. Das Seminar würdigte das Europäische Behindertenforum, das mit dem Europäischen Carlos-V.-Preis 2022 ausgezeichnet wurde und sich für die Rechte von über 100 Millionen Menschen mit Behinderungen in ganz Europa einsetzt.
Die Preisträger tauschten sich mit führenden Wissenschaftlern und Experten zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen aus und trugen zu Diskussionen bei, die in der Sammlung „Cuadernos de Yuste” der Stiftung veröffentlicht werden. Durch die Stipendien der Yuste-Stiftung wurde Luisa Mejia auch Mitglied des Euro-Ibero-American Alumni Network, das als Botschafter für die Grundwerte der Stiftung – Inklusion, Gleichheit und Gerechtigkeit – fungiert.
Diese Erfahrung unterstrich die Bedeutung der akademischen Forschung für die Gestaltung einer integrativeren europäischen Zukunft, in der die Rechte und die Würde aller Menschen anerkannt und geschützt werden.