Das o.g. Projekt hat zum Ziel, den Zusammenhang zwischen dem kardialen Biomarker NT-proBNP und Vorhofflimmern im klinischen Alltag zu untersuchen. Dazu wird eine verteilte Rechenarchitektur unter Nutzung des DataSHIELD Systems genutzt, um retrospektiven Daten zu analysieren. Die Daten werden durch die jeweiligen DIZ verwaltet und speziell für das Projekt in einer eigenen Datenbank zur Verfügung gestellt. Neben speziell autorisierten Personen am Standort, haben benannten Mitarbeitende des Datennutzers, Universität Leipzig, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie Zugriff auf die Daten. Der Zugriff erfolgt für beide Klientel authentifizierend über das o.g. Software-System DataSHIELD. Die Daten sind pseudonymisiert in der Datenbank für dieses Projekt verfügbar und damit klar von anderen Daten getrennt.
Für die Analyse werden die Daten über spezielle Funktionen durch den Datennutzer analysiert. Die Funktionen sind lokal verfügbar und geben Aggregate zurück. Aggregate im Sinne der Analyse umfassen Zusammenfassungen von Daten für eine Gruppe von Patienten. Der Datennutzer hat keinerlei direkten Zugriff auf die Einzeldaten, sondern kann nur statistische Funktionen auf ihnen ausführen und sich deren Ergebnisse, d.h., die Aggregate, bemächtigen.
Neben dem o.g. inhaltlichen Ziel wird mit dem Projekt die Machbarkeit der verteilten Datenanalyse mit der Infrastruktur DataSHIELD getestet, um Schlüsse für zukünftige Vorhaben zu ziehen.